Februar, 2026

Schlappenbier 2026

Februar, 2026

Schlappenbier 2026

  • Hof freut sich auf den 594. Schlappentag 

Das Schlappenbier ist eingebraut

Es beginnt ohne Fanfaren und Trommeln. Es startet vielmehr mit dem Duft von Malz und Hopfen. Sobald das Hofer Schlappenbier eingebraut ist, wird bewusst: Das Fest, das Generationen verbindet, rückt näher.

In diesem Jahr feiert die Stadt bereits zum 594. Mal den Hofer Schlappentag. Seit fast sechs Jahrhunderten steht er für lebendiges Handwerk, gelebte Tradition und starken Zusammenhalt. Als immaterielles Kulturerbe strahlt er weit über die Region hinaus.

Bild vom Schlappenbier

Überzeugten sich von der Qualität des Schlappenbier-Jahrgangs 2026 (v. l. n. r.): Scherdel-Prokurist Kurt Unverdorben, Schützenmeister Jochen Schrenk, Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer, Ehrenoberschützenmeister Günter Hornfeck, Handwerkskammer-Vizepräsident Christian Herpich und Scherdel Braumeister Sascha Greßmann.

In Vorfreude auf den Schlappentag mutet die Stimmung im Sudhaus der Brauerei Scherdel nahezu feierlich an. Vertreter der Privilegierten Scheiben-Schützen-Gesellschaft und Repräsentanten des Handwerks sind gekommen. Sie stoßen gemeinsam mit Braumeister Sascha Greßmann auf den Sud des diesjährigen Schlappenbiers an.

Für Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer ist das Einbrauen des Schlappenbiers mehr ist als ein routinierter Handgriff: „Wenn das Schlappenbier eingebraut wird, dann weiß man: Das Brauhandwerk lebt – und es schmeckt!“ Er dankte den Braumeistern für ihr „meisterliches Können“ sowie den Hofer Schützen und dem Hofer Handwerk, die mit Tradition und Herzblut dafür sorgten, dass aus guter Arbeit und langjähriger Tradition wieder ein einzigartiges Fest werde. „Der 594. Hofer Schlappentag steht sinnbildlich für lebendiges Handwerk mit Qualität, heimatlichen Stolz und starken Zusammenhalt.“ Und, so Kemnitzer augenzwinkernd, das Schlappenbier zeige jedes Jahr aufs Neue, dass Handwerk nicht nur goldenen Boden habe, sondern manchmal auch eine richtig gute Schaumkrone.

Große Anerkennung für die handwerkliche Leistung kommt auch von Christian Herpich. Der Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken lobt beim Besuch im Scherdel Sudhaus ausdrücklich das Braumeister-Team: „Sie leisten hervorragende Arbeit und tragen maßgeblich zum hohen Ansehen der Handwerkskunst in der Genussregion Oberfranken bei.“ Der Hofer Schlappentag sei für ihn ein ganz besonderes Ereignis, bei dem sich Handwerksmeister, junge Menschen, Freunde der Stadt und viele Bürgerinnen und Bürger begegneten und gemeinsam diese Tradition lebten. Diese seit 1432 bewahrte Tradition erfülle ihn mit Stolz und alle Beteiligten und Unterstützer verdienten großen Dank.

Dem Schlappentag am 1. Juni 2026 fiebert auch Oberschützenmeister Lars Neumann entgegen. Er freut sich schon auf das Ereignis und bedankte sich bei den Braumeistern, die jedes Jahr mit viel Leidenschaft und Know-how extra das Schlappenbier einbrauen: „Der Schlappentag ist mehr als das Bier, aber das Bier ist ein unverzichtbarer Bestandteil dieser einmaligen Hofer Tradition.“

Für das Braumeister-Team selbst ist das Schlappenbier eine Herzensangelegenheit. Braumeister Sascha Greßmann beschreibt den Sud als Verbindung von echter Hofer Brautradition und modernem Qualitätsanspruch: „Jede Handbewegung, jeder Rohstoff – ob Malz oder Hopfen – müssen passen. So entsteht ein Bier, das seine Wurzeln ehrt und zugleich zeitgemäß ist, charaktervoll und unverwechselbar – Scherdel  Schlappenbier eben.“ Die Qualität überzeugt regelmäßig auch die Fachjurys: Das Schlappenbier Jahrgang 2025 wurde erneut mit einer DLG-Medaille in Gold ausgezeichnet.

Rund um den Schlappentag 2026 ist wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten:

  • Am Samstagabend, den 30. Mai, gibt es ein Biergartenfest mit dem Leipoldsgriener Vierxang.
  • Die Hussitenführung findet am Sonntag, den 31. Mai, um 14 Uhr, statt. Treffpunkt ist vor der Michaeliskirche. Beim Bürgerschießen im Schießhäuschen ist von 14 bis 17:30 Uhr die Treffsicherheit der Hofer gefragt.
  • Der traditionelle Schlappentag mit dem bekannten Festprogramm findet dann am Montag, den 1. Juni statt.

Der Hofer Schlappentag zeigt Jahr für Jahr, wie lebendig Tradition sein kann – getragen von Handwerk, Gemeinschaft und der besonderen Atmosphäre einer Stadt, die ihre Geschichte nicht nur bewahrt, sondern feiert!

Die Brauerei Scherdel unterstützt die Kampagne »Bier bewusst genießen« der »Deutschen Brauer«. Diese rufen damit gemeinsam zum verantwortungsvollen Biergenuss auf.

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