Neues bei der Brauerei Scherdel: Scherdel Zoigl

Scherdel erweitert sein Spezialitäten-Sortiment

Hof, den 8. September 2015: Scherdel Zoigl heißt die neue naturbelassene Vollbier-Spezialität der Hofer Scherdel Brauerei. Das milde und naturtrübe Bier wird in einem eigenständigen kleinen „9er Kasten“ angeboten. Die Erstauslieferung erfolgt nach dem Brauersilvester am 30. September: Ab dem 1. Oktober 2015 wird die neue Vollbier-Spezialität an Handel und Gastronomie geliefert.

„Mit dem Scherdel Zoigl kommen wir dem Wunsch unserer Bier-Liebhaber nach handwerklich gebrauten, naturtrüben milden Bieren nach“, sagt Scherdel Geschäftsführer Michael Krasser. „Für uns als mittelständische Brauerei mit dem Schwerpunkt des Absatzgebietes im östlichen Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz bietet es sich daher an, nun auch ein Zoigl zu brauen.“

Tradition des Zoigl Bieres

Die Tradition des Zoigl Bieres geht zurück auf die Zeit, als Bier ausschließlich in Kommunbrauhäusern gebraut wurde. Die dort hergestellte Würze wurde in den eigenen Felsenkellern der Brauer zum Gären angestellt. Dass es frisches Bier in den belieferten Gaststätten gibt, wurde dann mit einem Zeichen, dem Zoiglstern, einem Reisigbesen oder einem Bierkegel angezeigt. Aus diesem Zeichen entwickelte sich auch der Begriff Zoigl. Das frische Zoigl wird in gemütlichen Wirtsstuben bei einer deftigen, meist hausgemachten Brotzeit getrunken. Häufig gibt es dazu zünftige Musik. War der Biervorrat der Gaststätte aufgebraucht, wurde der Zoigl wieder eingeholt.

Scherdel Zoigl unfiltriert

„Scherdel Zoigl kommt dem Trend der Verbraucher zu milder schmeckenden Bieren nach. Das untergärige Vollbier erhält durch seine natürliche Trübung einen besonders abgerundeten Geschmack und milden Charakter“, erläutert Günther Spindler, leitender Braumeister der Brauerei Scherdel. Scherdel Zoigl ist bernsteinfarben und hat etwas weniger Kohlensäure, sein Alkoholgehalt liegt bei 5,2 Volumenprozent Alkohol.

„Wir haben unseren reichen Erfahrungsschatz am Sudkessel eingebracht, um dieses milde, abgerundete, harmonische Bier zu kreieren. Eine echte Besonderheit!“, sagt Günther Spindler anlässlich der Neueinführung stolz.

Nostalgisches Erscheinungsbild und neuer „9er Kasten“

Das neue Scherdel Zoigl hebt sich aber nicht nur durch den milden Geschmack von den anderen Scherdel Spezialitäten ab. Die Eigenständigkeit wird durch das nostalgische Erscheinungsbild der Etiketten unterstrichen. Bei der Etikettengestaltung wurde ein altes, original Scherdel Etikett mit einer historischen Ansicht der Brauerei als Vorlage verwendet.

Speziell für das Scherdel Zoigl wurde eigens ein eigener Kasten aufgelegt: ein dunkelblauer, handlicher Kasten mit historischem Scherdel Aufdruck für neun Flaschen.

In der Gastronomie wird Scherdel Zoigl vom Fass im traditionellen Zoigl Glaskrug ausgeschenkt.

Auslieferung ab 1. Oktober

Scherdel Zoigl wird erstmals nach dem sogenannten Brauersilvester am 30. September ausgeliefert. Vor der Erfindung der Kältemaschine durch Carl von Linde begann traditionell mit dem 1. Oktober nach der Sommerpause wieder die Zeit des Bierbrauens, weil in den Bierkellern wieder ausreichend niedrige Temperaturen für die Vergärung herrschten. Das Brauwirtschaftsjahr begann in früherer Zeit so mit dem 1. Oktober eines Jahres und endete mit dem 30. September.

Gebraut nach dem Reinheitsgebot

Auch das Scherdel Zoigl wird nach dem Reinheitsgebot gebraut, dem ältesten heute noch gültigen Lebensmittelgesetz der Welt. 2016 feiert dieses seinen 500. Geburtstag: am 23. April 1516 erließen die beiden bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. das „Bayerische Reinheitsgebot“ und regelten damit, dass fortan für die Bierherstellung nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden darf.